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Tierschützer beklagen Vergiftung von Katzen im Süden Gran Canarias

Tierschützer beklagen Vergiftung von Katzen im Süden Gran Canarias

18. Januar 20161067Views
katze

Mehr als 70 Katzen in Taurito und Mogán sollen nach Aussagen von freiwilligen Tierschützern in den vergangenen drei Monaten vergiftet worden sein. Bis vor einiger Zeit war die Katzenpopulation in dem Urlaubsort im Süden von Gran Canaria durch das städtische Projekt CES kontrolliert worden. Die Straßenkatzen waren eingefangen, kastriert und wieder freigelassen worden. Doch damit ist nun Schluss. Einige Bewohner und wohl auch Langzeittouristen scheinen deshalb das Problem der streunenden Katzen nun mit Gift lösen zu wollen und streuen Köder aus, die dem Leben der Vierbeiner ein qualvolles Ende bereiten. Auch soll schon beobachtet worden sein, wie Katzen im Meer ertränkt wurden.

Die Tierschützer in der Gemeinde fordern die Stadt nun nicht nur auf, das Projekt fortzuführen, sondern auch in den Schulen mit Vorträgen für Aufklärung zu sorgen. Zusammen mit einer Gruppe von 21 Mitstreitern hat sich zwischenzeitlich Natasya Martelli auf eigene Kosten der Tiere angenommen. Sogar ein toxikologisches Gutachten hat sie erstellen lassen, um herauszufinden, an welchem Giftstoff die Katzen, die in 45 Kolonien auf dem Gemeindegebiet leben, verenden. Aus der Stadtverwaltung ist zu hören, dass man sich jetzt mit den Tierschützern zusammensetzen will, um nach Wegen zu suchen, wie finanzielle Mittel zur Fortführung des erfolgreichen Programms generiert werden können.

Thomas

Thomas

Durch meine Arbeit als Journalist habe ich das große Glück überall auf der Welt arbeiten zu können. Auch auf den Kanarischen Inseln habe ich einige Jahre verbracht, eine Zeit, an die ich mich immer gerne erinnere. Obwohl ich danach noch in anderen interessanten Ländern leben durfte gehören die spannenden Erfahrungen, die ich auf den Inseln gemacht habe zu den Erlebnissen, die ich in meinem Leben nicht missen möchte.

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